Allgemeine Geschäftsbedingungen der Shore Website Pakete der Shore GmbH und ihrer verbundenen Unternehmen

  1. Inhalt und Zustandekommen
  2. Vertragsgegenstand, Vertragsänderung
  3. Vergütung und Zahlungsverzug
  4. Leistungsumfang
  5. Inhalte und Nutzung der Webseite
  6. Vertragslaufzeit, -beendigung und Erstellung der Leistung
  7. Allgemeine Pflichten des Shore-Kunden
  8. Domainregistrierung, -kündigung, Providerwechsel
  9. Leistungsstörungen
  10. Markenrechte / Copyrights
  11. Haftung
  12. Datenschutz
  13. Freistellungspflicht des Shore-Kunden
  14. Schlussbestimmungen

 

1. Inhalt und Zustandekommen

1.1. Die Shore Webseiten sind ein Produkt der Shore GmbH, Rosenheimerstr. 145 e, 81671 München, Deutschland, und ihrer verbundenen Unternehmen Shore AG, Venusstrasse 29, 8050 Zürich, Schweiz (im Folgenden gemeinsam "Shore" genannt). Mit dem Abschluss eines Vertrages in Verbindung mit einem Webseiten-Paket (z. B. Shore Web, Shore Digital oder Shore Digital Plus) akzeptieren Sie (im Folgenden “Shore-Kunden” genannt) die nachfolgenden Allgemeinen Geschäftsbedingungen (im Folgenden die “AGB” genannt) für die Nutzung von Shore.

1.2. Shore bleibt das Recht vorbehalten, Leistungen zu erweitern, zu ändern, zu löschen und Verbesserungen vorzunehmen, insbesondere wenn diese dem technischen Fortschritt dienen, notwendig erscheinen und um Missbrauch zu verhindern. Die Änderungen können dazu führen, dass das Erscheinungsbild der Shore-Webseiten verändert wird. Shore wird diese Änderungen nur vornehmen sofern die Änderungen für den Shore-Kunden zumutbar sind oder der Shore aufgrund gesetzlicher Vorschriften hierzu verpflichtet ist.

1.3. Ferner kann Shore mit Zustimmung des Shore-Kunden, den Inhalt des bestehenden Vertrages sowie diese AGB ändern. Die Zustimmung zur Änderung gilt als erteilt, wenn der Shore-Kunden der Änderung nicht innerhalb vier Wochen nach Zugang der Änderungsmitteilung widerspricht. Shore verpflichtet sich, den Shore-Kunden im Zuge der Änderungsmitteilung auf die Folgen eines unterlassenen Widerspruchs hinzuweisen.

1.4 Keine abweichenden Regelungen. Die Geltung abweichender oder über diese Regelungen hinausgehender Bestimmungen ist ausgeschlossen. Dies gilt insbesondere für Allgemeine Geschäftsbedingungen des Shore-Kunden, selbst wenn Shore einen Auftrag des Shore-Kunden annimmt, in dem der Shore-Kunde auf seine allgemeinen Geschäftsbedingungen hinweist und/oder dem allgemeine Geschäftsbedingungen des Shore-Kunden beigefügt sind und Shore dem nicht widerspricht.

1.5. Zustandekommen des Vertrages. Der Vertrag kommt zustande, wenn der Shore-Kunde einen Bestellschein unterzeichnet oder wenn der Shore-Kunde und Shore sich durch Angebot und Annahme-Erklärung per E-Mail oder Fax über den Abschluss eines Vertrages gemäß dieser AGB einigen.

1.6. Pflichten im elektronischen Geschäftsverkehr. § 312i Abs. 1 Nr.1, 2 und 3 sowie § 312i Abs. 1 Satz 2 BGB, die bei Verträgen im elektronischen Geschäftsverkehr bestimmte Verpflichtungen des Unternehmers vorsehen, werden hiermit abbedungen.

 

2. Vertragsgegenstand, Vertragsänderung

2.1. Shore erstellt im Auftrag des Shore-Kunden eine Webseite. Die Inhalte (Bilder, Texte, Logo, Impressum, etc.) stellt der Shore-Kunde Shore zur Verfügung. Shore schreibt weder Texte, bearbeitet Bilder oder Logos (Grafikdesign) noch fertig Shore Fotos an oder stellt diese zur Verfügung.

2.2. Shore bietet neben der Webseitenerstellung den Shore-Kunden zwei kostenpflichtige Pakete (z. B. Shore Digital oder Shore Digital Plus). Eine Übersicht mit jeweils aktueller Leistungsbeschreibung der Pakete finden Sie auf dem Bestellschein und auf shore.com

2.3. Shore hat das Recht, sich zur Leistungserbringung jederzeit und in beliebigem Umfang Dritter zu bedienen. Dies gilt vor allen Dingen für die Registrierung, Verwaltung und Hosting von Domains sowie die Speicherung der Webseiten und der Bereitstellung von Emailaccounts. Für die Leistungserbringung Dritter übernimmt Shore keine Haftung.

 

3. Leistungsumfang

3.1. Shore erbringt folgende Leistungen je nach Bedarf:

a) Design nach Absprache und Wünschen des Shore-Kunden, wobei sich der Shore-Kunde dazu verpflichtet, Änderungswünsche oder Ergänzungen des ersten Entwurfs innerhalb von 5 Werktagen an Shore zu übermitteln. Elemente von anderen Seiten versuchen wir gerne zu übernehmen, allerdings können gewisse Elemente individuell programmiert sein, welche wir dann nicht exakt gleich nachbilden können. Es besteht keine Garantie auf eine exakte technische Umsetzung von Kundenwünschen – je nach Aufwand und Möglichkeit.

b) Hosting der Website übernimmt Shore. Wünscht der Shore-Kunde die Webseite zu hosten können ggf. Gebühren anfallen.

c) Wartung der Website:

I. Automatische Wartungsarbeiten die von Shore durchgeführt werden
II. Inhaltsänderungen werden auf Wunsch vorgenommen und schnellstmöglich umgesetzt.
III. Design- oder Strukturänderungen werden dem Shore-Kunden maximal 1 mal pro Jahr gestattet, d.h. das erstes Mal frühenstens nach 12 Monaten.

d) Bis zu 3 Email-Adressen werden zur Verfügung gestellt.

e) Der Umfang der von Shore erstellten Website ist auf maximal 10 Unterseiten beschränkt.

f) Die vom Shore-Kunden übersandten deutschsprachigen Texte werden korrekturgelesen.

g) Shore Websites sind für die mobile Nutzung optimiert.

h) SEO-Optimierung enthält folgende Features

I. OnPage SEO
II. Suchmaschinen-Indexierung
III. XML-Sitemap
IV. Anmeldung bei Google My Business & Google Maps, falls der Shore-Kunde nicht schon registriert sein sollte
V. Einbindung & Anmeldung bei Google Analytics
VI. Einbindung & Anmeldung bei Shore Network, insofern der Shore-Kunde nicht schon registriert sein sollte.

3.2. Der Shore-Kunde ist sich darüber bewusst, dass er gegenüber Shore eine „Bringschuld“ bezüglich des Inhaltes für die Website und die nötigen Daten für die Liveschaltung hat. Für Verzögerungen die sich daraus ergeben übernimmt Shore keinerlei Haftung. Der Shore-Kunde verpflichtet sich die Inhalte für die Website (Bilder, Logos, Texte, Designwünsche, Domainzugangsdaten etc.) in angemessener Zeit und Form an Shore zu übermitteln. Soweit nicht anders vereinbart, bedeutet „angemessen“ immer den Zeitraum von 5 Werktagen.

3.3. Hosting der Website übernimmt, sofern nicht anders gewünscht, Shore. Falls das Hosting der Website beim Shore-Kunden liegt, kann Shore keine Garantien bezüglich Backups oder Sicherheit gewährleisten.

3.4. Hosting der Domain, sofern gewünscht. Ein nachträglicher/wiederholter Umzug der Domain, kann mit Kosten verbunden sein, die der Shore-Kunde zu tragen hat.

3.5. Shore kann keine Suchmaschinenplatzierung gewährleisten oder garantieren.

3.6. Der Shore-Kunde hat keinen Anspruch auf Leistungen die weder schriftlich im Vertrag noch hier in den AGB festgehalten wurden oder aber im Preis-Katalog auf http://shore-web.com/preis/ beschrieben wurden (Beispiele hierfür: Verwaltung für Facebookseiten, Einrichtung von Online-Shops, Übersetzungen in andere Sprachen o.Ä.)

4. Vergütung und Zahlungsverzug

4.1. Gebühren. Der Shore-Kunde schuldet Shore für die Bereitstellung der Webseite die in dem Bestellschein einmalige Vergütung für die Fertigstellung der Webseite. Des Weiteren schuldet der Shore-Kunde Shore für das gewählte kostenpflichtige Paket während der Vertragslaufzeit die in dem Bestellschein vereinbarte Vergütung.

4.2. Fälligkeit. Die monatliche Grundgebühr wird jeweils im Voraus voll fällig, die Nutzungsgebühr am Ende eines Vertragsmonats nach entsprechender Abrechnung. Die einmalige Vergütung und monatliche Grundgebühr wird, falls nicht anders vertraglich vereinbart, nach der Erstellung der Webseite fällig, bzw. spätestens zwei Wochen nach Vertragsabschluss. Hat Shore eine Verzögerung bei der Erstellung zu verschulden, erfolgt die Rechnungsstellung Fertigstellung der Webseite.

4.3. Rechnungsstellung. Shore stellt die Gebühren bei Vertragsbeginn und sodann jeweils am selben Tag des nächsten Kalendermonats in Rechnung (z.B. bei Abschluss am 12. Februar an diesem Tag und dann am 12. März, 12. April, usw.). Wurde eine jährliche Zahlungsweise vereinbart, so wird die Grundgebühr spätestens zwei Wochen nach Vertragsbeginn und sodann jährlich im Voraus in Rechnung gestellt. Die Rechnungsstellung erfolgt durch Zusendung einer Rechnung als PDF an die im Bestellschein angegebene E-Mail Adresse.

4.5. Für Verzögerungen die aus schuldhaftem Verhalten des Shore-Kunden resultieren, kann Shore nicht haftbar gemacht werden. Die Abrechnung erfolgt in der Regel 5 Tage nach Umsetzung der Änderungen der ersten Feedback-Schleife, frühestens jedoch zum Vertragsstart und spätestens 1 Monat nach Vertragsbeginn. Es ist dabei nicht ausschlaggebend ob die Seite über die eigentliche Domain im Internet erreichbar ist.

4.6 Zahlung. Die Zahlung der Rechnungsbeträge erfolgt – soweit nicht anders vereinbart – mittels SEPA-Lastschrift. Der Shore-Kunde verpflichtet sich, Shore ein entsprechendes SEPA-Lastschriftmandat zu erteilen. Der Einzug erfolgt jeweils nach Rechnungsstellung, bei jährlicher Zahlungsweise zu Beginn eines jeden Vertragsjahres.

4.7. Alle Preise verstehen sich zuzüglich der jeweils geltenden gesetzlichen Umsatzsteuer.

4.8. Zahlungsverzug. Kommt der Shore-Kunde für zwei Kalendermonate mit der Bezahlung der Vergütung oder eines nicht unerheblichen Teils der Vergütung; oder in einem Zeitraum, der sich über mehr als zwei Kalendermonate erstreckt, mit der Bezahlung der Vergütung in Höhe eines Betrages, der das doppelte einer monatlichen Grundgebühr erreicht, in Verzug, ist Shore berechtigt, nach entsprechender Androhung die Webseite vorübergehend zu sperren oder den Vertrag außerordentlich zu kündigen. Während der Sperrung hat der Shore-Kunde keinen Zugriff auf die Domain bzw. auf den Inhalt der Webseite. In diesem Fall werden auch die vereinbarten Leistungen des Paketes (z. B. Shore Digital oder Shore Digital Plus) vorübergehend eingestellt.

5. Inhalte und Nutzung der Webseite

5.1. Für die Inhalte der Webseite ist ausschließlich der Shore-Kunde verantwortlich. Der Shore-Kunde hat sicherzustellen, dass er über alle Marken, Namens- und Urheberrechte der bereitgestellten Inhalte verfügt. Shore übernimmt ausdrücklich keine Haftung für evtl. Verstöße gegen das Marken, Namens- und Urheberrecht. Sollte Shore wegen gesetzeswidrige Inhalte, den der Shore-Kunde auf seiner Webseite bereitstellt, als Dritt- oder Mitstörer in Anspruch genommen werden (z.B. auf Unterlassung, Widerruf, Richtigstellung, Schadenersatz, usw.), dann ist der Shore-Kunde dazu verpflichtet, Shore alle dadurch entstehenden Kosten zu erstatten. Der Shore-Kunde ist auch dazu verpflichtet, Shore in jeglicher Weise dabei zu unterstützen, eine derartige Inanspruchnahme abzuwehren. Der Shore-Kunde verpflichtet sich auch, keine Inhalte bereitzustellen, die gegen gesetzliche Verbote, die guten Sitten (insbesondere pornografische, rassistische, ausländerfeindliche, rechtsradikale oder sonstig verwerfliche Inhalte) oder Rechte Dritter (insbesondere Persönlichkeitsrechte) verstoßen. Weiterhin verpflichtet sich der Shore-Kunde seine Shore-Webseite nicht zu Spam-Zwecken zu nutzen.

6. Vertragslaufzeit, -beendigung und Erstellung der Leistung

6.1. Der Vertrag beginnt mit Unterzeichnung des Bestellscheins und hat, sofern nicht anders vereinbart, eine Grundlaufzeit von 12 Monaten und verlängert sich sodann jeweils um weitere 12 Monate (Verlängerungslaufzeit), sofern er nicht von Shore oder dem Dienstleister mit einer Frist von einem Monat zum Ende der Grund- oder einer Verlängerungslaufzeit gekündigt wird.

6.2. Nach Beendigung des Vertragsverhältnisses ist Shore zur Erbringung der vertraglichen Leistungen nicht mehr verpflichtet. Er kann sämtliche auf dem Server befindliche Inhalte des Shore-Kunden, einschließlich in den Postfächern befindlicher E-Mails, löschen. Ein Übertragen der Domain und der Inhalte (Texte, Bilder etc.) der Webseite auf einen Server eines Dritter ist jedoch möglich. Der Auftrag zur Übermittlung der Daten ist vom Shore-Kunden rechtzeitig vor Beendigung des Vertragsverhältnisses zu stellen. Sollte der Auftrag nach Beendigung des Vertragsverhältnisses gestellt werden, besteht kein Anspruch mehr seitens den Shore-Kunden auf eine vollständige Datenübermittlung. Darüber hinaus ist Shore nach Beendigung des Vertrages berechtigt, Domains des Shore-Kunden, die nicht zu einem neuen Provider übertragen wurden, bei der jeweiligen Vergabestelle löschen zu lassen. Eine Übertragung von Emails und Emailaccounts ist ausgeschlossen.

6.3. Eine exakte Übertragung der Webseite und deren Inhalte ist nur möglich, wenn sich der Shore-Kunde eine Lizenz am entsprechenden Theme und der Bilder sichert. Der Shore-Kunde muss sich selber um den Umzug der Webseite kümmern. Auf Wunsch und gegen eine Einmalzahlung kann dieser Service von Shore übernommen werden.

6.4. Kündigungen können schriftlich, per Fax oder E-Mail erfolgen. Kündigungen des Shore-Kunden können per E-Mail an kuendigung@shore.com gesendet werden.

7. Allgemeine Pflichten des Shore-Kunden

7.1. Der Shore-Kunde verpflichtet sich der Impressumspflicht (oder der jeweils in dem Land der Nutzung entsprechend gesetzlichen Pflicht) von selbst nachzukommen. Ein entsprechendes Impressum ist vor der Erstellung bereitzustellen. Evtl. Änderungen sind Shore umgehend mitzuteilen.

7.2. Der Shore-Kunde darf keine E-Mails mit jeweils gleichem Inhalt ohne Einverständnis des jeweiligen Empfängers massenhaft (sog. “Spam”) über die Systeme bzw. Server des Providers versenden.

7.3. Der Shore-Kunde darf das Design und Layout nur für seine von Shore bereitgestellt Webseite nutzen. Es ist ihm ausdrücklich untersagt, ohne die Erlaubnis von Shore die Webseite zu speichern und auf einem fremden Server weiter zu nutzen.

8. Domainregistrierung, -kündigung, Providerwechsel

8.1. In einigen der Leistungspakete ist mind. eine Domain enthalten. Inklusivdomains beziehen sich nur auf landesspezifische Top-Level-Domains („TLD“) wie z.B. „.de“, „.ch“ oder „.com“, „.net“, in welchen Shore tätig ist. Regionale oder generische Top-Level-Domains („gTLD“) wie z.B. „.nrw“, „.bayern“, „.online“, „.guru“ können für die von Shore erstellte Webseite verwendet werden, müssen allerdings vom Shore-Kunden erworben und zur Verfügung gestellt werden. Bei der Verschaffung und/oder Pflege von Domains wird Shore im Verhältnis zwischen dem Shore-Kunden und der jeweiligen Organisation zur Domain-Vergabe („Registrar“) lediglich als Vermittler tätig. Die unterschiedlichen Top-Level-Domains (z.B. „.DE“) werden von einer Vielzahl unterschiedlicher, meist nationaler Organisationen verwaltet. Jede dieser Organisationen zur Vergabe von Domains hat eigene Bedingungen für die Registrierung und Verwaltung von Domains. Ergänzend gelten daher die jeweils für die zu registrierenden Domain maßgeblichen Registrierungsbedingungen und Richtlinien, z.B. bei DE-Domains die DENIC-Registrierungsbedingungen und die DENIC-Registrierungsrichtlinien des DENIC e.G. Diese sind Bestandteil des Vertrages. Für die Registrierung von anderen Top-Level-Domains gelten dementsprechend die Bedingungen der jeweiligen Vergabestelle, die Shore dem Shore-Kunden auf Wunsch zusendet und die zudem im Internet bei der jeweiligen Vergabestelle abgerufen werden können.

8.2. Shore ist verpflichtet, zur Domainregistrierung die richtigen und vollständigen Daten des Domaininhabers („Registrant“) und des administrativen Ansprechpartners („Admin-C“) anzugeben. Technischer Ansprechpartner ist in jedem Fall die Shore GmbH. Unabhängig von den einschlägigen Registrierungsbedingungen umfasst dies jeweils neben dem Namen eine ladungsfähige Postanschrift (keine Postfach- oder anonyme Adresse) sowie E-Mailadresse und Telefonnummer. Der Shore-Kunde hat bei Änderungen die Daten unverzüglich durch Mitteilung an Shore zu aktualisieren.

8.3. Shore behält sich vor, bis zur Begleichung der Rechnung Domaininhaber zu bleiben. Shore hat auf die Domain-Vergabe durch die jeweilige Organisation keinen Einfluss. Shore übernimmt keine Gewähr dafür, dass die für den Shore-Kunden beantragten Domains zugeteilt werden und/oder zugeteilte Domains frei von Rechten Dritter sind oder auf Dauer Bestand haben. Die Auskunft, ob eine bestimmte Domain noch frei ist, erfolgt durch Shore aufgrund Angaben Dritter und bezieht sich nur auf den Zeitpunkt der Auskunftseinholung von Shore. Erst mit der Registrierung der Domain für den Shore-Kunden und der Eintragung in der Datenbank des Registrars ist die Domain dem Shore-Kunden zugeteilt.

8.4. Eine Änderung der beantragten Domain nach der Registrierung bei dem jeweiligen Registrar ist ausgeschlossen. Ist eine beantragte Domain bis zur Weiterleitung der Beantragung an den Registrar bereits anderweitig vergeben worden, kann der Shore-Kunde eine andere Domain wählen. Das gilt nicht, wenn bei einem Providerwechsel der bisherige Provider den Providerwechsel ablehnt. In diesem Fall sorgt der Shore-Kunde für eine Freigabe durch den bisherigen Provider oder beantragt eine zusätzliche entgeltpflichtige Domain über Shore. Soweit einzelne Domains durch den Shore-Kunden oder aufgrund verbindlicher Entscheidungen in Domainstreitigkeiten gekündigt werden, besteht kein Anspruch des Shore-Kunden auf Beantragung einer unentgeltlichen Ersatzdomain.

8.5. Bei allen registrierten Domains kann der Shore-Kunde unter Einhaltung dieser AGB und den jeweiligen Bedingungen der Vergabestelle jederzeit zu einem anderen Provider wechseln, sofern dieser die entsprechende Top-Level-Domain (z.B. „.DE“) anbietet bzw. den Providerwechsel nach den erforderlichen Gegebenheiten und technischen Anforderungen unterstützt. Das betreffende Vertragsverhältnis eines der kostenpflichtigen Pakete wird durch einen solchen Wechsel nicht berührt. Diesbezüglich ist in jedem Fall eine ausdrückliche Kündigung erforderlich. Alle Erklärungen der Domains betreffend, insbesondere Domain-Kündigung, Providerwechsel, Domain-Löschung bedürfen der Textform. Kann Shore dem Providerwechsel (KK-Antrag) des neuen Provider des Shore-Kunden nicht rechtzeitig stattgeben, weil der Providerwechsel durch den neuen Provider oder den Shore-Kunden zu spät veranlasst wurde oder die für die Zustimmung notwendigen Voraussetzungen nicht erfüllt sind, ist der Provider ausdrücklich dazu berechtigt, die gekündigte Domain zum Kündigungstermin bei der jeweiligen Vergabestelle löschen zu lassen. Shore behält sich vor, KK-Anträgen erst stattzugeben, wenn sämtliche unbestrittenen offenen Forderungen des Shore-Kunden beglichen sind.

9. Leistungsstörungen

9.1. Shore bemüht sich um eine durchgehende Verfügbarkeit und fehlerfreie Funktionalität. Der Shore-Kunde erkennt jedoch an, dass bereits aus technischen Gründen und aufgrund der Abhängigkeit von äußeren Einflüssen z.B. im Rahmen der Fernmeldenetze eine ununterbrochene Verfügbarkeit der Shore-Webseiten nicht realisierbar ist, weswegen kein Anspruch des Shore-Kunden auf ständige Zugriffsmöglichkeit besteht. Lediglich vorübergehende Zugriffsbeschränkungen gewähren weder Gewährleistungsansprüche noch ein Recht zur außerordentlichen Kündigung. Über die Verhinderung des Zugriffs aufgrund der Beherrschbarkeit von Shore entzogener äußerer Einflüsse hinaus behält sich Shore eine zeitliche und/oder umfängliche Zugriffsbeschränkung vor, insbesondere im Falle der vorübergehenden Sperrung der Shore-Webseite zur Einpflege technischer Verbesserungen, Beseitigung von Fehlern und Störungen etc.

9.2. Zur einwandfreien Funktionalität der Änderung der Shore-Webseiten sind gewisse Systemvoraussetzungen notwendig. Für Leistungsstörungen bei der Verwendung von anderen Systemkonfigurationen ist Shore nicht verantwortlich.

10. Markenrechte / Copyrights

10.1 Der Kunde ist verpflichtet, alle rechtlichen Verantwortungen zu übernehmen, im Hinblick auf Urheberschutz, Jugendschutz, Presserecht und das "Recht am eigenen Bild". Für vom Kunden beauftragte Veröffentlichungen sind nur Texte und Bilder zu veröffentlichen bzw. zur Veröffentlichung zur Verfügung zu stellen, an denen ein entsprechendes Nutzungsrecht besteht und zu denen das ggf. erforderliche Einverständnis abgebildeter Personen vorliegt. Das Copyright, Marken- und Urheberrecht auf alle durch Shore erstellten Arbeiten verbleibt bei Shore.

10.2. Die Entwürfe, Reinzeichnungen und digitalen Daten dürfen ohne ausdrückliche Einwilligung von Shore weder im Original noch bei der Reproduktion verändert werden. Jede Nachahmung – auch von Teilen – ist unzulässig.

10.3. Shore überträgt dem Kunden die für den jeweiligen Zweck erforderlichen Nutzungsrechte, welche auf die Dauer der Vertragslaufzeit beschränkt sind. Soweit nichts anderes vereinbart ist, wird jeweils nur ein einfaches Nutzungsrecht übertragen. Eine Übertragung der Nutzungsrechte durch den Kunden an Dritte bedarf der vorherigen schriftlichen Vereinbarung zwischen dem Kunden und Shore. Die Nutzungsrechte gehen erst nach vollständiger Zahlung der offenen Forderungen durch den Kunden auf diesen über.

10.4. Shore hat das Recht, auf den Vervielfältigungsstücken und in Veröffentlichungen über das Produkt als Urheber genannt zu werden. Eine Verletzung des Rechts auf Namensnennung berechtigt Shore zum Schadensersatz.

10.5. Shore hat das Recht, die erstellten öffentlich aufrufbaren Internetseiten als Referenz für Marketing- und Verkaufszwecke zu nutzen.

11. Haftung

11.1. Shore haftet nicht für den Datenverlust von Shore-Kunden oder für die unbefugte Kenntniserlangung Dritter von persönlichen Daten von Shore-Kunden des Dienstes (z.B. durch Hacker).

11.2. Shore haftet auch nicht dafür, dass Angaben und Informationen, welche der Shore-Kunde selbst Dritten zugänglich gemacht haben, von diesen missbräuchlich genutzt werden.

11.3. Shore haftet nicht für Inhalte und Aktivitäten der Shore-Kunden. Das Risiko der rechtlichen Zulässigkeit des vom Kunden gewünschten Inhalts wird vom Kunden getragen. Der Kunde stellt Shore von jeglichen Ansprüchen Dritter frei.

11.4. Shore übernimmt keine Haftung für Umsatzverluste oder sonstige Schäden, die aus einer Funktionsstörung oder Nicht-Verfügbarkeit einer Webseite resultiert. Soweit es nicht um Verletzungen von Leben, Körper und Gesundheit geht, werden sonstige Schadenersatzansprüche gegen die Shore GmbH ausgeschlossen. Dieser Ausschluss erfasst keine Schäden, die auf einer grob fahrlässigen Pflichtverletzung der Shore GmbH oder auf einer vorsätzlichen oder grob fahrlässigen Pflichtverletzung eines gesetzlichen Vertreters oder Erfüllungsgehilfen der Shore GmbH beruhen.

11.5. Shore haftet nicht für Ausfälle von Webseiten, Datenverlust und andere Schäden die durch von Shore beauftragte Dritte zu verantworten sind.

12. Datenschutz

12.1. Der Vertragspartner erklärt sich damit einverstanden, dass im Rahmen des mit ihm abgeschlossenen Vertrages Daten über seine Person gespeichert, geändert und oder gelöscht und im Rahmen der Notwendigkeit an Dritte übermittelt werden. Dies gilt insbesondere für die Übermittlung von Daten, die für die Anmeldung und oder Änderung einer Domain (Internetadresse) notwendig sind.

12.2. Dem Shore-Kunden ist bekannt, dass die auf dem Server gespeicherten Inhalte aus technischer Sicht von Shore jederzeit eingesehen werden können.

12.3. Wenn der Shore-Kunde Shore beauftragt, personenbezogene Daten zu erheben, zu verarbeiten und zu nutzen, wird Shore alle datenschutzrechtlichen Bestimmungen und Gesetze genauestens befolgen. Personenbezogenen Daten (z.B. Anrede, Name, Anschrift, E-Mail-Adresse) werden von Shore nur gemäß den Bestimmungen des deutschen Datenschutzrechts verarbeitet.

12.4. Daten der Kunden des Shore-Kunden. Shore handelt insoweit als reiner technischer Dienstleister und behandelt die Kundendaten vertraulich. Der Dienstleister wird insbesondere gegebenenfalls erforderliche Einwilligungen einholen und Datenschutzhinweise geben. Soweit es sich bei den Kundendaten um personenbezogene Daten handelt, gilt Folgendes: Shore verarbeitet die Kundendaten als Auftragsdatenverarbeiter ausschließlich zum Zwecke der Bereitstellung der vertraglichen Leistungen im Auftrag und nach den Weisungen des Shore-Kunden. Shore trifft angemessene technische und organisatorische Maßnahmen zum Schutz der Kundendaten. Der Shore-Kunde bleibt im Verhältnis zu Shore alleinige verantwortliche Stelle im Sinne des Datenschutzrechts und für die Rechtmäßigkeit der Erhebung, Verarbeitung und Nutzung der Kundendaten gemäß den gesetzlichen Bestimmungen, insbesondere des BDSG und TMG, verantwortlich.

13. Freistellungspflicht des Shore-Kunden

13.1. Pflicht zur Freistellung. Machen Dritte (einschließlich öffentliche Stellen) gegenüber Shore Ansprüche bzw. Rechtsverletzungen geltend, die auf der Behauptung beruhen, dass der Shore-Kunde gegen seine vertraglichen Pflichten verstoßen hat, zum Beispiel unter Verstoß gegen das Datenschutzrecht oder Wettbewerbsrecht E-Mails versendet oder Pflichtangaben unterlässt, so gilt Folgendes: Der Shore-Kunde wird Shore von diesen Ansprüchen unverzüglich freistellen, Shore bei der Rechtsverteidigung angemessene Unterstützung bieten und Shore von den Kosten der Rechtsverteidigung freistellen.

13.2. Voraussetzungen der Freistellungspflicht. Voraussetzung für die Freistellungspflicht nach Ziffer 11.1. ist, dass Shore den Shore-Kunde über geltend gemachte Ansprüche unverzüglich informiert, keine Anerkenntnisse oder gleichkommende Erklärungen abgibt und es dem Shore-Kunde ermöglicht, auf Kosten des Shore-Kundes – soweit möglich – alle gerichtlichen und außergerichtlichen Verhandlungen über die Ansprüche zu führen.

14. Schlussbestimmungen

14.1. Teilunwirksamkeit. Sollten einzelne Bestimmungen dieses Vertrages unwirksam sein oder werden, so wird dadurch die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen nicht berührt. Statt der unwirksamen Bestimmung gilt dasjenige, was die Parteien nach dem ursprünglich angestrebten Zweck unter wirtschaftlicher Betrachtungsweise redlicherweise vereinbart hätten. Das Gleiche gilt im Falle einer Vertragslücke. Hiermit wird gemäß §33, Abs.1 BDSG sowie §4, Teledienst Datenschutz-Verordnung darauf hingewiesen, dass die Daten der Shore-Kunden in maschinenlesbarer Form maschinell verarbeitet werden.

14.2. Vertragsübertragung. Shore ist berechtigt, die Vertragsbeziehung mit dem Shore-Kunde auf ein mit Shore gemäß § 15ff Aktiengesetz verbundenes Unternehmen zu übertragen. Shore wird dem Shore-Kunde die Übertragung rechtzeitig, mindestens vier Wochen vorab, ankündigen und dem Shore-Kunde durch ausdrückliche Einräumung eines Sonder­kündigungsrechts die Möglichkeit geben, sich vor Wirksamwerden der Übertragung vom Vertrag zu lösen. Im Voraus bezahlte Vergütungen wird Shore dem Shore-Kunde im Falle einer Sonderkündigung anteilig zurückzuerstatten.

14.3. Erklärungen. Sofern nicht anders vorgesehen, können Mitteilungen und Erklärungen nach diesem Vertrag in Textform gemäß § 126b BGB erfolgen (z.B. per E-Mail). Shore kann hierzu die vom Shore-Kunde im Bestellschein angegebene E-Mail Adresse verwenden. Änderungen wird der Shore-Kunde Shore unverzüglich mitteilen.

14.4. Textform. Änderungen dieses Vertrages bedürfen der Textform nach § 126b (z.B. E-Mail, Brief oder Fax). Dies gilt auch für die Abbedingung dieses Formerfordernisses.

14.5. Aufrechnung. Der Shore-Kunde kann mit anderen Ansprüchen als mit seinen vertraglichen Gegenforderungen aus dem jeweils betroffenen Rechtsgeschäft nur aufrechnen oder ein Zurückbehaltungsrecht geltend machen, wenn dieser Anspruch rechtskräftig festgestellt oder von Shore unbestritten ist.

14.6. Anwendbares Recht. Auf diesen Vertrag findet ausschließlich deutsches Recht unter Ausschluss des UN Kaufrechts Anwendung.

14.7. Gerichtsstand. Ist der Shore-Kunde Kaufmann, eine juristische Person des öffentlichen Rechts oder ein öffentlich-rechtliches Sondervermögen, so ist ausschließlicher Gerichtsstand derjenige bei Shore. Shore bleibt berechtigt, am Sitz des Shore-Kunden zu klagen.