Digitalisierung der Arbeitswelt: Fluch oder Segen?!

Digitalisierung der Arbeitswelt

Immer häufiger werden verschiedene Technologien eingesetzt, um Unternehmensprozesse einfacher und effektiver zu gestalten. Neben der (unbegründeten) Angst, dass die wachsende Globalisierung zu vermehrter Arbeitslosigkeit und höheren Kosten im Wettbewerb führt, wird ein viel realeres Problem für Unternehmen aller Größenordnungen oft übersehen.

Viele Unternehmer kaufen Software Programme und andere Hilfsmittel, ohne den Sinn dahinter umfassend verstanden zu haben. Wenn dann auch noch das Fachpersonal fehlt, ist die Misere komplett. Die Digitalisierung der Arbeitswelt nimmt zu und so auch die Auswahl an Software-Lösungen. Aber welche sind wirklich effektiv und ab welcher Größe macht es überhaupt Sinn für eine Firma, in technische Hilfsmittel zu investieren?

Genau diese Fragen möchten wir heute klären. Dabei fokussieren wir uns auf eine der gängigsten Software-Lösungen, in die ein Unternehmen investieren sollte: ein CRM-System.

Digitalisierung am Arbeitsplatz 

Der Begriff "CRM-System" steht dabei für eine Software, die das Unternehmen zur Pflege und zum Management von Kunden einsetzen kann. Dies ermöglicht es Unternehmern, Prozesse zu verschlanken. Nachdem wir zuvor die Vorteile eines CRM-Systems genauer unter die Lupe genommen haben, werden heute die Risiken betrachtet die CRM-Systeme mit sich bringen können, wenn deren Einführung nicht ausreichend geplant wurde.

Digitalisierung am Arbeitsplatz

[Digitalisierung] die neue Arbeitswelt: 2030 ?! - Irrglauben und reale Risiken im Check  

4 Risiken bei der Einführung von CRM-Systemen

Informieren Sie sich jetzt auch über weitere Risiken der Digitalisierung Ihres Unternehmens und wie Sie diese vermeiden: hier.

1.  Schlecht definierte Ziele 

Ihr Hauptziel für die Anschaffung eines CRM-Systems lautet in etwa “mehr Zeit für mein Kerngeschäft gewinnen” oder sogar, etwas genauer auf das eigentliche System abgestimmt, “Bessere Kundenpflege durch automatisierte Prozesse erreichen”?

Diese und ähnliche Ziele sind, obwohl Sie das gewünschte Resultat wiederspiegeln, eher ineffektiv. Der Grund? Keine oder nur geringe Messbarkeit von Erfolg oder Misserfolg, sowie ein falscher Ansatz. Während Sie natürlich den Jahresumsatz Ihrer Geschäfte im Blick behalten sollten, ist die Zielsetzung, die Sie mit einem CRM-System verfolgen können, eine Stufe darunter (aber deshalb nicht weniger wichtig).

Um als Unternehmen (egal welcher Größenordnung) effektiv zu wirtschaften, müssen Sie Ihre Ziele an Hand von aktuellen Zahlen sowie fiktiven Zahlen (also solche die Sie erreichen möchten) formulieren. Dies gilt für jeden Bereich in Ihrem Unternehmen, von der bestehenden Buchhaltung bis zur eigentlichen Dienstleistung. Ein Beispiel, für den Einsatz eines CRM-Systems, könnte demnach wie folgt lauten:

“Ich möchte herausfinden wiefiele Kunden meine Dienstleistung A aktuell nutzen und wie oft im Monat diese pro Kunde in Anspruch genommen wird.”

Das beschriebene Ziel ist, an Hand Ihres Terminkalenders und den damit verknüpften Kundendaten, konkret messbar. Es bietet die Möglichkeit Ihre Dienstleistungspalette zu optimieren und sich auf die Service-Angebote zu spezialisieren, die von Ihren Kunden am häufigsten nachgefragt werden. Gleichzeitig können Angebote mit geringer Nachfrage aussortiert werden, um ihre Ressourcen optimal einzusetzen.  

2.  Mangelhafte Datensätze

Insbesondere beim ersten Einsatz eines CRM-Systems, besteht das Risiko bereits vorhandenen Daten zu verlieren oder durch falsche Einstellungen die Erfassung neuer Daten zu behindern.

Da es gerade für Ihr Kundenmanagement wichtig ist genau zu erfassen wie sich Kunden verhalten und welche Aktionen effektiv waren, empfiehlt es sich hier, externe Unterstützung anzufordern. Der Software-Anbieter bietet dabei häufig den besten Ansprechpartner.

Falls Sie neu auf dem Gebiet sind, empfiehlt es sich, nach einem Anbieter zu suchen, der Ihnen Unterstützung bei der Implementierung sowie Beratung bietet. Oft werden diese Service-Angebote ohne  Aufpreis angeboten.

Noch immer unsicher? Dann machen Sie unserem Einrichtungsservice Gebrauch. Das CRM-System von Shore wird direkt für Sie installiert und Ihnen in einem persönlichen Gespräch detailliert erklärt. Alle Datensätze werden dabei sorgfältig von Spezialisten eingepflegt, so dass die weitere Handhabung einfach und unkompliziert fortgesetzt werden kann.

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3.  Unzureichende Schulung der Mitarbeiter

Auch die besten externen Spezialisten helfen Ihnen langfristig nicht weiter, wenn Sie Ihre eigenen Mitarbeiter nicht ausreichend auf das neue System vorbereiten.

Ein offenes Gespräch über die Vorteile der neuen Software, sowie ein umfassendes Training sind unabdingbar. Es ist außerdem wichtig, dass das Training nicht in “Schul-Format” abgehalten wird, sondern direkt unter Verwendung des CRM-Systems. Sie sollten Ihren Angestellten die Möglichkeit geben, die Software zu testen und direkt Fragen zu stellen, falls Unklarheiten entstehen.

Durch diese Vorgehensweise, lassen sich viele Bedienungsfehler von vornherein vermeiden. Außerdem fühlen sich die Mitarbeiter erst genommen und in den Prozess integriert, wodurch die Bereitschaft Ihrer Angestellten steigt, sich trotz dem oft stressigem Arbeitsalltag mit dem neuen System auseinander zu setzen und deren Vorzüge kennen zu lernen.

4.  Wahl des falschen Anbieters

Zu guter Letzt spielt natürlich nicht nur die interne Vorbereitung sondern auch die Software-Lösung selbst eine Rolle. Es ist wichtig, dass das CRM-System zu Ihrem Unternehmen passt.

Aber was heißt das konkret? CRM-Systeme gibt es mittlerweile wie Sand am Meer. Um das richtige für Ihre Firma zu finden, müssen Sie Ihre aktuelle Marktsituation analysieren. Folgende Fragestellungen können dabei helfen:

  • Welches Kernziel verfolgt mein Unternehmen?
  • Welchen aktuellen Herausforderungen ist mein Unternehmen am Markt ausgesetzt (Wettbewerbssituation sowie Nachfragesituation)?
  • Welche Daten sind aktuell über meine Kunden vorhanden?
  • Wie groß sind die Datensätze die in das CRM eingepflegt werden sollen und wie oft müssen diese aktualisiert werden?

In Abhängigkeit mit den Antworten zu diesen Fragen, können Sie die geeignete Software für Ihr Unternehmen bestimmen. Sie haben keine genaue Vorstellung über Ihre aktuellen Zahlen und wünschen eine erste unverbindliche Einschätzung Ihrer Situation? Dann melden Sie sich bei uns für eine persönliche Beratung:

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